FAQ

Häufige Fragen

Kurz und ehrlich — was der Stack ist, was offen ist und was den Unterschied macht.

Was ist das hier eigentlich?+

Ein Showcase für einen komplett selbst gehosteten Industrie-4.0-Stack — vom Sensor bis zur Auswertung, ohne Cloud-Abhängigkeit. Alle Bausteine sind Open Source; den Unterschied macht, wie man sie zu einem System zusammenbaut, das im Werk wirklich trägt.

Ist das alles Open Source?+

Der Stack ja — zu 100 %. Die Bausteine sind offen und frei verfügbar. Was nicht Commodity ist: das Integrations-Wissen aus echten Anlagen und die eigenen Module, die genau dort die Lücken schließen, wo Standard-Software aufhört. Build on open source. Build on our knowledge.

Warum nicht einfach Cloud-SaaS?+

Weil dann Daten, Lizenzkosten und Verfügbarkeit bei einem fremden Anbieter liegen. Self-hosted heißt: Daten im Haus, keine Lizenz pro Kopf, kein Vendor-Lock-in — Datenschutz ist gelöst statt delegiert.

Kann ich das ausprobieren?+

Ja. Unter „Live-Demos“ laufen echte, klickbare Systeme auf synthetischen Daten einer fiktiven Musterfirma — Dashboards, BI, ERP, Data-Science, Digital-Twin, gemeinsames Arbeiten. Kein Konto nötig, einfach öffnen.

Brauche ich eigene IT, um das zu betreiben?+

Nein — das ist der Punkt. Ihr bekommt den Stack betriebsfertig integriert; Betrieb, Updates und Backups laufen automatisiert. Das Wissen, das dahintersteht, ist unser Beitrag.

Was, wenn Standard-Software nicht alles abdeckt?+

Dann kommen eigene Module ins Spiel — passgenau für eure Prozesse, statt euch in fremde Schemata zu zwängen. Genau hier sitzt der Mehrwert.

Wem gehören die Daten — und der Code?+

Euch. Alles läuft auf eurer Hardware oder eurem Server, die Daten verlassen das Haus nicht. Der Stack ist Open Source, eure eigenen Module gehören euch — kein Anbieter kann euch aussperren, die Preise diktieren oder das Produkt einstellen.

Was, wenn ihr mal wegfallt?+

Dann läuft euer System weiter. Es steht auf offenen, dokumentierten Bausteinen mit großen Communities — kein Geheim-Code, keine Spezial-Lizenz. Alles ist als Code versioniert und nachvollziehbar, jede andere Firma oder eure eigene IT kann übernehmen. Genau dafür ist Open Source da.

Wie fange ich an?+

Schreib uns über das Kontaktformular kurz, worum es geht. Wir schauen gemeinsam, welche Bausteine passen — und bauen auf Open Source plus unserem Wissen auf.

Macht ihr uns ISO-27001-/NIS2-fit?+

Ja. Wir richten ein gelebtes ISMS ein — Risikoregister mit Heatmap, Annex-A-Controls und Mappings auf NIS2, BSI und NIST. Ein Control wird einmal gepflegt und gilt für mehrere Normen. Dazu lückenlose technische Auditierbarkeit (SIEM, zentrale Logs). Kein Ordner, sondern ein laufender Betrieb.

Und unser QM-System nach ISO 9001?+

Läuft im selben System: Dokumentenlenkung, interne Audits, Maßnahmen (CAPA), Abweichungen und Reklamationen (8D) — verknüpft mit Anlagen, Chargen und Prüfungen. Das Handbuch ist „lebendig“: einmal als Quelle gepflegt, fließt es automatisch ins ERP, ins Wiki und in die KI-Suche. Keine drei Stände, die auseinanderlaufen.

Was, wenn der Server oder das Internet ausfällt?+

Dann wird aus einem Tag Stillstand eine Stunde Arbeit. Es gibt einen Out-of-Band-Zugang mit eigenem Mobilfunk (kommt rein, auch wenn das Netz tot ist), geprüfte Offsite-Backups mit echten Restore-Tests und selbstheilende Infrastruktur. Alles protokolliert.

Können die Leute in der Halle mitmachen?+

Ja, über die Werker-App: stempeln, Zeit buchen, Fertigung quittieren und Behälter per NFC scannen — direkt an der Maschine, auch ohne Empfang (offline-first), ein Login per SSO.

Wo liegen unsere Daten — und auch die KI?+

Bei euch. Alles läuft auf eurer Hardware oder eurem Server, in der EU oder on-prem. Auch die KI lässt sich self-hosted betreiben, sodass kein Prompt das Haus verlässt — ihr wählt den Punkt zwischen schneller Cloud-KI und eigenem Modell.

Wie schnell sind wir umgestellt?+

Schritt für Schritt statt Big-Bang. Wir starten dort, wo der größte Schmerz ist, bringen euch schnell auf ein tragfähiges Niveau und bauen dann aus. Kein Stillstand, kein Risiko-Sprung.

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